Textiler Lichtschutz
Die Höhe des UV-Schutzes durch Textilien und Kleidung hängt stark von der Dichte, dem Fasermaterial, der Webart und der Farbe sowie der Textilveredelung der Kleidung ab.
Dehnung und Nässe der Gewebe beeinflussen den UV-Schutz ebenfalls. Im Rahmen der Textilherstellung kann ein besserer UV-Schutz durch eine höhere Webdichte sowie durch eine höhere Dicke des Gewebes erreicht werden. Weiterhin spielt auch die Farbe eine Rolle: Je dunkler die Färbung des Gewebes, umso besser ist der UV-Schutz.
UV-Standard 801
Der UV-Standard 801 wurde von der internationalen Prüfgemeinschaft unter Federführung der Hohensteiner Institute als neuer UV-Standard für Textilien entwickelt und eingeführt.
Im Rahmen der Prüfung werden die ungünstigsten Tragebedingungen untersucht.Der UV-Standard 801 prüft daher in besonderer Weise die Bekleidungs- und Beschattungstextilien unter einer tatsächlichen, gebrauchsbedingten Beanspruchung, da die typischen Belastungsbedingungen wie Dehnung, Durchnässung, Abnutzung und Textilpflege berücksichtigt werden.
Der UV-Schutzfaktor (UPF) für Textilien gibt an, wie viel länger der Nutzer von Sonnenschutztextilien oder UV-Schutzkleidung sich in der Sonne aufhalten kann, ohne Hautschäden zu bekommen. Wichtig ist auch der UPF von Sonnen- schirmen, Sonnensegeln und Markisen, die in der Wahrnehmung der Bevölkerung oft als ausreichender UV-Schutz erachtet werden. Beim Kauf sollte daher auf den UPF geachtet werden.
Auf geprüften Textilien ist nach erfolgter Zertifizierung für den Endverbraucher ein entsprechendes Label sichtbar.




